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Willkommen beim Deutsch-Französischen Chor Berlin. Uns verbinden die deutsche und französische Kultur und Sprache, die gemeinsamen Konzertreisen in Städte beider Länder und die Freundschaften, die aus all dem entstehen. Auch wer erst Französisch oder Deutsch lernen will, ist uns willkommen. 

Und natürlich verbindet uns die Liebe zur Musik. Wir singen klassische und moderne Chorliteratur genauso wie französische Chansons, außerdem oratorische Werke mit Orchester.  Wer mitsingen will, findet hier alle Infos. Konzerte und alles Aktuelle findet Ihr weiter unten auf dieser Seite. Viel Spaß!

Deux pays. Ensemble.
Aktuelles

Konzertankündigung

Unser nächstes Konzert findet am 1. Mai 2026 wieder in der Gedächtniskirche Berlin statt. Zusammen mit dem Karl-Forster-Chor Berlin freuen wir uns auf die Präsentation der Werke der französischen Komponisten Bizet, Gounod und Poulenc.

Eintrittskarten gibt es hier.

Das Konzert

Am 3. Mai, dem Tag des Konzerts, erschien eine inzwischen munter zusammengewachsene Chorgemeinschaft zur Generalprobe. Das Konzertprogramm stand. Der Psalm 42 von Felix Mendelssohn Bartholdy, „Wie der Hirsch schreit“ und das „Gloria“ von Francis Poulenc. Dazu drei Kompositionen für den Frieden: die „Cantate de la paix“ von Darius Milhaud, „Dona Nobis pacem“ von Wojciech Kilar und zum Abschluss noch einmal Mendelssohn, mit „Verleih uns Frieden“. Die Gedächtniskirche war ausverkauft.

Das gemeinsame Konzert mit Sängerinnen und Sängern aus Deutschland, Frankreich und Polen, wenige Tage vor den Feierlichkeiten zum 80. Jahrestag des Kriegsendes, war nicht nur ein musikalisches Ereignis. Es verkörperte eine Botschaft der Versöhnung und der Mahnung. Das betonte der polnische Botschafter in Berlin, Jan Tombinski, in seiner dreisprachigen Rede. Und die hoch engagierte Präsidentin des Berliner Chores, Christiane Klein-Buchwalder, erinnerte in ihrer Ansprache an die Worte des Chorgründers Bernard Lallement: „Wer miteinander singt, schießt nicht aufeinander.“

Die Proben

Bei schönstem Sommerwetter fanden in der französischen École Voltaire in Schöneberg gleich die ersten beiden Proben statt. Verstärkt wurden die drei großen Ensembles von Delegationen weiterer Deutsch-Französischer Chöre aus Bonn, Hamburg, Köln, München, Freiburg und Toulouse.

Keine leichte Aufgabe für den mitreißenden Berliner Chordirigenten Volker Hedtfeld, an nur drei Probentagen einen homogenen Chorklang zu schaffen. Mit Akribie und Humor ist es ihm gelungen. Nicht zu vergessen auch die Probenarbeit seiner KollegInnen aus Paris und Warschau, Violaine Barthelémy und Borys Somerschaf.

Das exzellent vorbereitete Programm (ein Hoch aufs Orga-Team!) bot genau die richtige Mischung aus intensiver Probenarbeit und Zeit zum vielsprachigen persönlichen Austausch. Nach einer vergnüglichen Schifffahrt auf dem Wannsee erwartete die neu entstandene Chorgemeinschaft eine im Abendlicht strahlende Tafel unterschiedlichster kulinarischer Genüsse: Ein Apéro de bienvenue! Danach wurde weitergeprobt.

Empfang in der Botschaft

Mit Schwung und Vorfreude ging es in den zweiten Probentag, und jetzt wurde es langsam ernst: musiziert wurde nun bereits am Konzertort – der eindrucksvollen Berliner Gedächtniskirche – und zwar mit dem professionellen Orchester ensemble polisono. Ein Höhepunkt dieses zweiten Probentags war ein Empfang beim französischen Botschafter am Pariser Platz, bei dem auch der polnische Botschafter dem Chorprojekt die Ehre gab. Beide Diplomaten hatten die Schirmherrschaft für das Jubiläumskonzert gemeinsam mit Staatsministerin Dr. Anna Lührmann im Weimarer-Dreieck-Format übernommen.

Die eigentliche Geburtstagsfeier des Deutsch-Französischen Chores Berlin fand am Abend des 2. Mai im Centre Français de Berlin in der Müllerstraße im Wedding statt. Es war die bewegende Rückkehr an die Ursprünge des Chores, der hier unter Leitung seines Gründers Bernard Lallement im Oktober 1965 zum ersten Mal probte. Zu launigen Reden und Geschenken, mit historischem Filmmaterial und einer spektakulären Geburtstagstorte wurde der DFC Berlin ausgiebig gefeiert. Angereist waren auch ehemalige Mitglieder des Chores, teilweise hochbetagt, die die Gründungsjahre noch mitgeprägt hatten.

Überall strahlende Gesichter – und vielstimmiger Gesang, der von französischen Chansons bis hin zu traditionellen polnischen Liedern reichte.

Chortreffen zum Jubiläum

Was für ein Abenteuer: Das große Chortreffen zum 60. Jubiläum des DFC Berlin konnte am 1. Mai endlich beginnen. Es fühlte sich an wie ein lang erwartetes Klassentreffen. 125 Sängerinnen und Sänger aus Berlin, Paris und Warschau und anderer DFCs machten den Tag buchstäblich zu einem Tag der Arbeit. Viele Monate war an verschiedensten Orten an den Chorwerken gearbeitet worden. Nun sollten sie in einem gemeinsamen Konzert in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche aufgeführt werden – ein musikalisches Ereignis im Zeichen des Weimarer Dreiecks.

Ein inspirierendes Probenwochenende am Werbellinsee

Der Proben-Endspurt für unser großes Jubiläumskonzert Anfang Mai fiel dreisprachig aus: neben rund 70 Berliner ChoristInnen sowie weiteren Sängerinnen und Sängern der deutsch-französischen Chöre Köln und Bonn wurden zum Probenwochenende am Werbellinsee auch internationale Gäste empfangen. Angereist war jeweils eine kleine Abordnung der DFCs aus Paris und Warschau, die gemeinsam mit den deutschen Chören das Konzert in der Gedächtniskirche mitgestalten werden. Im Zentrum der intensiven Probenarbeit standen Poulencs „Gloria“ und op.42 von Mendelssohn Bartholdy. An beiden Werken wurde dank unseres Dirigenten Volker Hedtfeld mit nimmermüder Hingabe und Akribie gefeilt. Hinzu kamen Stücke, die die Pariser Dirigentin Violaine Barthélemy und der Warschauer Dirigent Borys Somerschaf mitgebracht hatten: Milhauds „Cantate de la paix“ und das „Dona Nobis Pacem“ von Wojciech Kilar – mit ihren mehr denn je aktuellen Botschaften für Frieden und Völkerverständigung.

Friedliches und freundliches Miteinander wurde auch jenseits der umfangreichen Probenarbeit groß geschrieben. Das zeigte sich nicht zuletzt in der fulminanten Musikgestaltung zweier ausgelassener Abende. Beeindruckende Vielfalt und Exzellenz waren in phantastischen Beiträgen zu erleben (teilweise aus dem Stegreif!): mit Kammermusik, Opernarien, Kabarett, Liedern und viel leidenschaftlichem Karaoke. Man kann die Freude am gemeinsamen Musizieren durchaus als ideales „Teambuilding“ für das anstehende Jubiläumskonzert begreifen. Beseelt und voller Vorfreude blicken wir jedenfalls auf die entscheidende Probenphase Anfang Mai, wenn es mit den Chören aus Paris und Warschau und den Delegationen aus Frankreich und Deutschland dann wieder dreisprachig zugeht.